YB gegen Fenerbahce schlecht belohnt
Dreikampf um den Ball: Der Berner Mayuka bedrängt von Santos (l.) und Bekir (m.). (Keystone)
Das 2:2 vor 19'100 Fans im Stade de Suisse gegen den Istanbuler Klub Fenerbahce war verdienter, aber letztlich doch karger Lohn für eine gute Leistung der Young Boys.
Schon vor der Pause hatte der Schweizer Vertreter dominiert, in den zweiten 45 Minuten und nach dem Platzverweis gegen Kazim (44.) war das Spiel gar ein einziger Sturmlauf gegen das Tor der Türken. YB war um Klassen besser als in den ersten beiden Spielen in der Super League.
Zwei Treffer an Pfosten und Latte
Zu mehr als einem Remis reichte es nicht, weil die Berner zu viele Chancen vergaben, und weil Fenerbahce vor dem gegnerischen Tor überaus abgeklärt und effizient agierte. Henri Bienvenu hatte die erste Grosschance schon nach zwei Minuten, Moreno Costanzo traf in der 30. Minute den Pfosten. In der Schlussphase prallte der Ball noch einmal an die Latte des Fenerbahce-Tores, und auch Marco Schneuwly scheiterte knapp.
Vor der Pause machten die Türken aus zwei Chancen zwei Tore, Emre (5.) und Stoch (41.) waren die Torschützen. Die Treffer für YB erzielten Abwehrchef Dudar (18.) und Moreno Costanzo auf Foulpenalty (89.).
Optimale Ausgangslage für FCB
Der FC Basel kam in der Champions-League-Qualifikation den Playoffs einen grossen Schritt näher. Im Hinspiel der 3. Runde gewann er gegen Debrecen auswärts 2:0.
Der Sieg des Schweizer Meisters und Cupsiegers in Ungarn war vedient. Er kontrollierte das Geschehen vor den heissblütigen Fans im Budapester Klein-Stadion weitgehend problemlos. Nach dem Führungstor in der 34. Minute durch Stocker war der Sieg kaum in Gefahr.
Das Schlussresultat stellte Granit Xhaka sicher. Der U17-Weltmeister nahm in der ersten Aktion nach seiner Einwechslung in der Nachspielzeit Mass - und traf mit einem herrlichen Weitschuss zum 2:0. (haem, si)
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