Federer scheitert im Viertelfinal
Ausgeschieden: Roger Federer in Wimbledon. (Keystone)
Roger Federer ist im Viertelfinal von Wimbledon ausgeschieden. Der sechsfache Turnier-Gewinner unterlag dem Franzosen Jo-Wilfried Tsongo mit 6:3, 7:6 (7:3), 4:6, 4 :6 und 4:6.
Im Gegensatz zum Vorjahr, wo Federer schon vor der Niederlage gegen Tomas Berdych Mühe bekundet hatte, hatte diesmal nichts auf das Out hingedeutet. Der Beginn der Begegnung verlief optimal: Federer führte nach sechs Minuten schon 3:0.
Federer schwächelt, Tsonga dreht auf
Kaum jemand hätte zu diesem Zeitpunkt des Spiels wohl gedacht, dass er von da an keinen einzigen Breakball mehr haben würde und nur einmal bei gegnerischem Aufschlag nur noch auf Deuce kam. Tsonga steigerte sich umgekehrt massiv, spielte enorm druckvoll und gewann auch von der Grundlinie aus überraschend viele Ballwechsel.
Nachdem Federer noch den zweiten Satz im Tiebreak gewonnen hatte, geriet er immer früh ins Hintertreffen. Tsonga schaffte die Breaks zum 2:1 im dritten und vierten sowie zum 1:0 im fünften Satz und konnte den Vorsprung dann immer verwalten. Nach etwas mehr als drei Stunden nützte er dann den Matchball zu einem Sieg, den er als so wichtig bezeichnete, wie jenen «von Federer vor zehn Jahren gegen Sampras».
Tsonga gegen Djokovic im Halbfinal
Halbfinalgegner von Tsonga ist der Serbe Novak Djokovic, der sich in vier Sätzen gegen Bernard Tomic aus Australien durchsetzte. (ank, dpa/si)
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