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Freitag, 20.1.2012

Wawrinka out, Federer weiter

Stanislas Wawrinka ist an den Australian Open ausgeschieden. Er verlor gegen den Spanier Almago in drei Sätzen. Roger Federer hingegen hat die Achtelfinals erreicht.

Da gab es noch was Jubeln für Wawrinka. (Keystone)

Drei Sätze und zwei Stunden 17 Minuten. So lange brauchte Roger Federer um bei den Autralien Open den Kroaten  Ivo Karlovic zu schlagen. Federer setzte sich 7:6, 7:5, 6:3 durch.

Im 1. Satz wurde es für Federer allerdings brenzlig, als Karlovic im Tie-Break zum ersten Satzball kam. Diesen machte Federer zunichte und erspielte sich seinerseits mit einem herrlichen Return-Winner die Chance zum Satzgewinn, welche er nutzte und das Tie-Break mit 8:6 gewann.

«Ich habe im 1. Satz das Glück ein wenig beansprucht», resümierte Federer. «Doch dann konnte ich mich kontinuierlich steigern.»

Wawrinka ausgeschieden
Stanislas Wawrinka dagegen präsentierte sich gegen Nicolas Almagro, die Weltnummer 10 nicht in Bestform. Nachdem er das Tie-Break im Startsatz klar mit 2:7 verloren hatte, musste er sich im 2. Umgang auch noch an der Schulter pflegen lassen.

Im 3. Satz schien sich Wawrinka aufgefangen zu haben und ging nach einem Break gar mit 4:2 in Führung. Dennoch war die Dreisatz-Niederlage (6:7, 2:6 und 4:6.) nach knapp zweieinhalb Stunden Tatsache.

Verlust von Ranking-Punkten
Mit dem frühen Out in der 3. Runde wird Wawrinka im ATP-Ranking Punkte einbüssen. Im letzten Jahr war der 26-Jährige in Melbourne bis in den Viertelfinal vorgestossen und dort an Roger Federer gescheitert. Daher ist davon auszugehen, dass Wawrinka seinen 22. Platz im Ranking nicht wird halten können.

Duell gegen Lokalmatador Tomic?
In der nächsten Runde bekommt es Roger Federer entweder mit dem Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 13) oder mit dem 19-jährigen Lokalmatador Bernard Tomic (ATP 38) zu tun. Gegen beide Spieler weist der Schweizer im Direktvergleich eine 1:0-Bilanz vor. «Egal, auf wen ich treffe, es wird schwierig für mich. Tomic ist momentan gut drauf und Dolgopolow ist ein extrem gefährlicher Spieler», so Federer. (luek, sf.tv)

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