• Nachrichten
  • Blogs
  • Meine Meinung
  • Podcasts
  • Programm
  • Radiokiosk
  • Spiele
  • Themen
  • Über uns
  • A
  • A
  • A
  • Radio ein
  • Empfang
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Home
  • Mein DRS
  • Nachrichten:
    • Schweiz
    • Wirtschaft
    • International
    • Sport
    • Regional
    • Nachrichtenticker
    • Wetter
    • Verkehr
  • Die neuesten Dossiers zu «International»
    • Afghanistan: Krisenherd am Hindukusch
    • Ägypten nach dem Ende der Ära Mubarak
    • Iran: Atomstreit, Mullahs und Moderne
    • Der langwierige Atomstreit mit Iran
    • Arabische Regime unter Druck
    • Alle Dossiers
  • Programme
    • SR DRS
    • DRS 1
    • DRS 2
    • DRS 3
    • DRS 4 News
    • DRS Musikwelle
    • DRS Virus
    • Radio Swiss Classic
    • Radio Swiss Jazz
    • Radio Swiss Pop
  • International:
  • Hunderte tote Zivilisten in Mogadischu:

Dienstag, 24.8.2010

Zahlreiche Tote nach Rebellenangriff in Mogadischu

In der somalischen Hauptstadt Mogadischu haben Terroristen eine Offensive gegen die Regierung von Präsident Scheikh Sharif Ahmed durchgeführt. Die meisten Toten forderte ein Anschlag auf ein Hotel.

Die jüngste Offensive der al-Shabab forderte die meisten Toten im Hotel Muna - im Zentrum Mogadischus. (Reuters)

Somalia: 20 Jahre Bürgerkrieg

Seit dem Sturz des Diktators Siad Barre 1991 gibt es in Somalia keine funktionierende Zentralregierung. Die aktuelle Übergangsregierung kann sich gegen verschiedene Milizen nicht durchsetzen.

So kontrolliert etwa die radikal-islamistische al-Shabaab-Miliz grosse Teile des Krisenstaates am Horn von Afrika und greifen immer wieder auch die in Somalia stationierten Friedenstruppen der Afrikanischen Union an.

Mit Terror gegen die Bevölkerung und drakonischen Strafen wollen die Milizionäre einen Gottesstaat durchsetzen. Ehebrecher werden gesteinigt, Dieben wird die Hand abgehackt.

Die Zahl der somalischen Flüchtlinge ist nach Uno-Angaben inzwischen auf mehr als zwei Millionen gestiegen.

Rebellen der radikalislamistischen al-Shabaab-Miliz haben in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein Hotel nahe des Präsidentenpalastes überfallen und mindestens 32 Menschen getötet. Seit Montag führen die Rebellen eine Offensive gegen die Regierung durch. Bisher töteten sie mehr als 60 Menschen.

Unter den Toten im Hotel Muna seien auch sechs Parlamentsabgeordnete, teilte die somalische Regierung mit. Ein Täter sei festgenommen worden. Zwei weitere Angreifer hätten sich in die Luft gesprengt.

Angreifer waren als Soldaten getarnt
Die Angreifer konnten offenbar unerkannt bis zum Hotel gelangen, weil einige von ihnen Militäruniformen trugen. Nachdem sich einer von ihnen in der Nähe der Rezeption in die Luft gesprengt hatte, kam es zwischen den übrigen Angreifern und Sicherheitskräften zu Feuergefechten, die eine Stunde andauerten. Ein Abgeordneter, der in dem Hotel war, berichtete, überall hätten Leichen gelegen. Es sei ein Massaker gewesen.

Zu dem Anschlag bekannte sich die al-Shabaab-Miliz. Mitglieder einer Spezialeinheit hätten den Angriff auf das Hotel ausgeführt. Sie hätten diejenigen attackiert, die «die Ungläubigen unterstützen», sagte ein Mitglied von al-Shabaab.

Afrikanische Friedenstruppe im Visier der Extremisten
Al-Shabaab bekennt sich offen zum Terrornetzwerk von al-Qaida. Die Radikalislamisten kontrollieren grosse Teile des Landes und der Hauptstadt. Die Regierung von Präsident Scheikh Sharif Ahmed hat dagegen nur in ein paar Strassenzügen von Mogadischu das Sagen.

Die somalische Miliz hatte im Juli auch die blutigen Terroranschläge in Uganda verübt, bei denen 76 Fussballfans getötet wurden, die das WM-Finale verfolgten. Mit den Anschläge sei Uganda für seine Beteiligung an der Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Somalia (Amisom) bestraft worden, hatte ein al-Shabaab-Milizionär erklärt.

Mogadischu ist immer wieder Schauplatz von schweren Gefechten zwischen islamistischen Aufständischen und Soldaten der somalischen Übergangsregierung, die von der Friedenstruppe Amisom unterstützt werden. Als Shabab hatte erst vor ein paar Tagen eine neue Offensive gegen Regierungssoldaten und Amisom-Truppen angekündigt. Die «Eindringlinge» müssten sich auf einen «massiven Krieg» gefasst machten, liess al-Shabab verlauten. (bat, dpa/afp/sda/reuters)

Beitrag weiterempfehlen Facebook Share / Facebook Like Twitter Google+ Email
  • …auf Facebook kommentieren.
    Facebook
  • …auf Twitter kommentieren.
    Twitter
  • …per E-Mail versenden.
    E-Mail
  • …auf Facebook empfehlen.
    Facebook Recommend
  • …auf Google+ kommentieren.
    Google +1

Montag, 12.7.2010

Zahlreiche Tote bei Anschlägen in Uganda

In zwei Vororten der ugandischen Hauptstadt Kampala sind bei Bombenexplosionen mehr als 70 Menschen getötet worden. Hinter den Attentaten sollen somalische Islamisten stecken.   Mehr


Verantwortlich für diesen Beitrag:

news.online


Mehr zum Stichwort:

  • Somalia

Schnellsuche:
Mehr zu International
  • Letztes Update: 20.55 UhrEuro-Schuldenkrise
  • 19.21 UhrVorschlag und Gegenvorschlag im Atomstreit mit Iran
  • 16.29 UhrGedenkfeiern für Mafia-Jäger Falcone
  • 11.38 UhrMord an Falcone veränderte Italien
  • Letztes Update: 11.10 UhrKrieg in Afghanistan
  • Alles zu International
  • AGB
  • Datenschutz
  • Webmaster
  • Impressum
Schweizer Radio und Fernsehen
  • SF
  • RTS
  • RSI
  • RTR
  • swissinfo
  • 3SAT
SRF Schweizer Radio und Fernsehen, Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft