Die Brüder Schneuwly und der Fussball
Marco Schneuwly (26, links), Lukas Schneuwly (28, Mitte) und Christian Schneuwly (24, rechts) sehen sich oft, sie spielen aber kaum mehr zusammen Fussball. (SRF)
Der Stürmer Marco Schneuwly spielt künftig im gleichen Verein wie sein Bruder Christian. Schneuwly hat bei Thun einen Vertrag bis 2014 unterzeichnet. Der bisherige YB-Fussballer spielt nach der Winterpause für die Berner Oberländer. (madb)
Christian Schneuwyl kann nicht sagen, weshalb er und seine Brüder im Fussball so viel Erfolg haben. «Es gibt kein Erfolgsrezept» sagt Christian Schneuwly. Vermutlich hätten die Schneuwlys einfach ein Fussballergen, meint Mario Schneuwly und schmunzelt. Als Kind spielten sie jedenfalls praktisch immer Fussball. «Der Garten der Grossmutter musste darunter leiden», erinnert sich Lukas Schneuwly.
Personalberater statt Fussballprofi
Lukas Schneuwly hat es im Gegensatz zu seinen Brüdern nicht zum Profi gereicht. Er liess sich zum Personalberater ausbilden. Dass er nicht bei einem grossen Schweizer Club spielt und vom Fussballspielen leben kann, bedaure er nicht mehr. «Ich bin nicht neidisch auf sie», sagt er. «Ich freue mich, wenn sie Tore schiessen und es gut läuft.» (pret)
