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Sonntag, 14.3.2010

Cologna grosser Sieger am Engadiner

Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna gewann zum zweiten Mal nach 2007 den Engadin Skimarathon. Beinahe 10'000 Teilnehmer verzeichnete die 42. Austragung des Volkslaufs.

Mit dem zweiten Sieg am Engadiner einen weiteren schönen Erfolg in seinem Palmares: Dario Cologna. (Reuters)

Der 24-jährige Dario Cologna kontrollierte die 42. Austragung des Engadin Skimarathons nach Belieben. In der Schlussphase konterte er den Angriff von Titelverteidiger Fabius Santus (It). Der Zweiersprint zwischen dem Münstertaler und dem Italiener war dann eine klare Sache: Santus stürzte und klassierte sich schliesslich als Sechster.

Cologna im Stile eines Routiniers
«So einfach war es nicht», sagte Cologna im Ziel. Es habe gegolten, bei den diversen Angriffen einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht zu viel Kraft zu verbrauchen. Der Bündner stellte sich dieser Herausforderung mit der ihm eigenen Souveränität: «Ich habe schon verschiedentlich bewiesen, wie gut ich mit Druck umgehen kann.»

Colognas Freude war riesig. Der Engadiner ist sein Heimrennen, entsprechend gross war die Unterstützung vom Streckenrand. « Ich spürte, welche Freude ich den Leuten machen kann», sagte er.

Mit Zuversicht ans Weltcup-Finale
Im Anschluss an seinen zweiten Sieg nach 2007 steht in der kommenden Woche der Weltcup im Mittelpunkt. Beim Finale in Falun wird er nach einer gesundheitlich bedingten kurzen Pause wieder mittun. «Ich gewann hier viel Zuversicht. Die Form ist nicht einfach weggeblasen.»

Nyström vor Mischol
Weniger eng war die Entscheidung bei den Frauen. Mit der 27-jährigen Schwedin Susanne Nyström gab es eine klare Siegerin. Sie erarbeitete sich einen Vorsprung von 23 Sekunden auf die Gewinnerin des Vorjahres, Seraina Mischol, heraus. Nach dem Vasa-Lauf in ihrer Heimat gewann Nyström nun erstmals den Klassiker in Mitteleuropa.

Mischol musste Nyströms Überlegenheit anerkennen: «Natürlich hätte ich lieber gesiegt, aber ich hatte keine Chance.»

Zum Genuss wurde der 42. Engadin Skimarathon für eine Vielzahl der gut 10'000 Startenden. Sie fanden beste Bedingungen vor. Die Minustemperaturen ermöglichten, dass dies auch für die weniger Ambitionierten so blieb und zwar bis ins Ziel in S-chanf. (haem, si)


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