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Mittwoch, 26.3.2008

Max Frisch: Architekt, Schriftsteller, Essayist

Max Frisch - er ist der letzte grosse Schweizer Intellektuelle, der auch über das eigene Land hinaus als«Stimme breit wahrgenommen und geschätzt wurde. Seine Romane «Homo Faber» und «Stiller» sind bis heute fester Bestandteil des gymnasialen Deutschunterrichts.

Mit seinem 1950 veröffentlichten «Tagebuch 1946–49», das viele als Frischs eigentliches Hauptwerk ansehen, verhalf er der deutschsprachigen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zum Anschluss an das europäische Niveau.

Im Mittelpunkt seines künstlerischen Interesses stand der Einzelne, das Individuum mit seinem Identitätsproblem, seiner Selbstentfremdung und seiner zwiespältigen gesellschaftlichen Bindung. Diese Hauptthemen präsentierte Frisch durch die Brille eines skeptischen, keinen Konventionen folgenden Humanismus.

Matthias von Gunten hat nun mit dem Film «Max Frisch. Citoyen» dem Schriftsteller als wacher und neugieriger Zeitgenosse nachgespürt. Gleichzeitig erzählen wichtige Freunde und Bekannte wie Peter Bichsel, Günter Grass, Christa Wolf, Helmut Schmidt oder Henry Kissinger, wie sie Frisch und dessen Engagement erlebt haben.

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Reflexe vom Mittwoch, 10.6.2009, 11.03 Uhr

«Sturz durch alle Spiegel» - eine Bestandesaufnahme

Achtzehn Jahre nach Max Frischs Tod legt seine älteste Tochter Ursula Priess (geb. 1943) eine «Bestandsaufnahme» vor. Es ist eine anschaulich und schonungslos geschilderte, ebenso unverwechselbare wie exemplarisch schwierige Vater-Tochter-Beziehung.   Mehr

Hören (28:52)Download (MP3, 13.4MB)


DRS 4 aktuell vom Donnerstag, 20.3.2008, 15.17 Uhr, DRS 4 News

Frisch-Archivar: «Der Film ist unbedingt sehenswert!»

«Max Frisch - Citoyen» heisst der neue Dokumentarfilm des Basler Regisseurs Matthias von Gunten. Die Frage an Walter Obschlager, Leiter des Max-Frisch-Archivs an der ETH Zürich: Lernt man durch den Film etwas über Max Frisch, was bisher nicht oder wenig beachtet wurde?

Hören (5:12)


Tagesgespräch vom Donnerstag, 20.3.2008, 13.00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News

Max Frisch im Kino

Vor 17 Jahren verstarb der Schweizer Schriftsteller Max Frisch. Nun kommt ein Film über ihn in die Kinos. «Max Frisch - Citoyen» heisst das Werk des Basler Regisseurs Matthias von Gunten.   Mehr

Hören (24:49)Download (MP3, 11.7MB)


Reflexe vom Montag, 17.3.2008, 11.03 Uhr

Matthias von Guntens Film «Max Frisch, Citoyen»

«Max Frisch, Citoyen» heisst ein Schweizer Dokumentarfilm. Matthias von Gunten geht darin den Stationen von Max Frischs Biographie nach, wobei das Augenmerk häufiger auf den Bürger als auf den Schriftsteller Max Frisch gerichtet ist. Pierre Lachat sprach mit dem Filmemacher über das aufwändige Projekt, das Jahre beansprucht hat.   Mehr

Hören (28:55)Download (MP3, 13.7MB)


Abschied von Max Frisch

DRS 2, 9.4.1991, 59:54
Aufzeichnung der Trauerfeier für Max Frisch am 9. April 1991 in der Kirche St. Peter Zürich, mit Ansprachen von Michel Seigner und Peter Bichsel.


  • Hören (60:25)

Am Ende der Aufklärung steht das Goldene Kalb

DRS 3, Szene, 34:29
Ungekürzte Fassung der Rede, die Max Frisch am 11. Mai 1986 an den 8. Solothurner Literaturtagen gehalten hat.


  • Hören (34:30)

Weiterführende Links zum Beitrag:

  • ETH Zürich: Max Frisch-Archiv
  • Max Frisch. Citoyen (Filmwebseite)
  • Max Frisch. Citoyen (Trailer)

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