Brainfair 2008: Emotionen
Brain Fair 2008
«Was wäre übrig vom Gefühl der Angst ohne Herzrasen, flaches Atmen, zitternden Lippen, schlotternden Knien, Gänsehaut oder Magenschmerzen? Emotionen getrennt von körperlichen Zuständen sind nicht vorstellbar.»
So schreibt der Psychologe William James, Professor an der Harvard-Universität, 1893. Dieser Gedanke ist auch heute noch zentral: unbewusst gesteuerte körperliche Zustände oder Prozesse sind ein fester Bestandteil von Emotionen. Moderne Technologien, z.B. bildgebende Verfahren wie die funktionelle Kernspintomografie, ermöglichten in der letzten Zeit eine Vielzahl von neuen Studien über Emotionen. Man kann dem Gehirn sozusagen beim Denken und Fühlen zuschauen. In den Datenbanken hat sich die Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen zum Stichwort «Emotion» in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt auf heute 7300 pro Jahr.
Die BrainFair beleuchtet den heutigen Stand des Wissens zu diesem allgegenwärtigen Thema in einer Zusammenarbeit mit dem Collegium Helveticum und der Zürcher Hochschule der Künste. Steuern Sie eine Roboterhand durch Elektroden am eigenen Arm oder lassen sie ihren emotionalen Zustand messen lassen.
